Bausteine für den Park

Projektgruppe sucht Aktionäre

Octobre 15, 2015 | Extertal Spiegel

Die Neugestaltung des Bösingfelder Parks „Alter Friedhof“ geht voran. Der Arbeitskreis „Park mit Potenzial“ hat viele Ideen gesammelt und mit einigen Parkfesten und Spenden bereits einen finanziellen Grundstock geschaffen. Aber für die Umsetzung der ersten Gestaltungsmaßnahmen reicht das noch nicht.Für die Finanzierung sollen deshalb weitere Quellen erschlossen werden, wie zum Beispiel „Fördertöpfe“ oder die „Bausteine“. Durch den Verkauf von „Bausteinen“ (Aktien) erhoffen sich die aktiven Bösingfelder/innen eine zusätzliche Finanzspritze. Ein „Baustein“ kostet 5 Euro. Er berechtigt zur Teilnahme und Stimmabgabe bei der alljährlichen Aktionärsversammlung, die jeweils am ersten Montag im Februar stattfindet. Jeder Baustein hat einen Stimmanteil. Besitzer von mehreren Bausteinen haben entsprechend mehr Stimmanteile. Die Bausteingelder werden ausschließlich für Projekte und Maßnahmen zur Gestaltung des Bösingfelder Parkes „Alter Friedhof“ verwendet. Die „Bausteine“ kommen in Kürze in den Handel.

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Große Oster-Familienparty

April 9, 2015 | Extertal Spiegel

Osnabrücker Studenten zu Gast in Bösingfeld | Projektgruppe "Park mit Potenzial" freut sich auf tolle Entwürfe

 

Bösingfeld. Es geht zügig voran mit dem Projekt "Bösingfelder Park". Die Projektgruppe "Park mit Potenzial" hatte nach dem großen Erfolg der Auftaktveranstaltung Kontakt mit der Hochschule Osnabrück aufgenommen, um die Möglichkeiten einer Hilfestellung bei der Planung und der Umsetzung der vielen Ideen aus der Bevölkerung abzuklopfen. Mit Erfolg, Mitte März besuchten 26 Studenten und Studentinnen von der Hochschule Osnabrück mit ihrem Dozenten Prof. Norbert Müggenburg (Landschaftsarchitekt) den Bösingfelder Park, um sich vor Ort ein Bild zu machen. Bei einem gemeinsamen Frühstück im Friedrich-Winter-Haus versorgten Mitglieder der Projektgruppe die Gäste mit einigen Informationen rund um das Projekt. Anschließend ging's in den Park "Alter Friedhof", wo das Zweitsemester der Fakultät Agrarwissenschaften & Landschaftsarchitektur - Fachgebiet Freiraumplanung mit Fotoapparat, Notizblock und Maßband die Grundlagen für die weiteren Planungen schaffte.
Nun sind alle Beteiligten gespannt, was den Studierenden zur Gestaltung so alles einfällt. Die Ergebnisse sollen Ende Juni des Jahres vorliegen.
So lange will die Projektgruppe Park allerdings nicht warten. Schon am Ostermontag, 6. April ab 17 Uhr findet unter dem Motto "Feiern für einen guten Zweck" die nächste Park-Party als großes Familienfest statt. Das Osterhäschen kommt höchstpersönlich und versteckt viele bunte Eier für die Kinder. Für die Großen gibt's Kaffee, Kaltgetränke und Bratwurst. Und es gibt wieder Live-Musik zum Mitsingen. Auf der "offenen Bühne" sind alle willkommen, die gerne (mit-)singen. Zum Beispiel bei Liedern wie "Über den Wolken", "Country Roads" oder "Er gehört zu mir". Für die instrumentale Begleitung sorgen wieder Julia & Hans.
Die Projektgruppe Park freut sich auf viele kleine und große Gäste und hofft natürlich wieder auf einen schönen Überschuss, der der Neugestaltung des Parks zugute kommt.

Boulebahn, Bühne und ganz viel Kultur

Starker Auftakt für Projekt „Park mit Potenzial“ / Bösingfelder haben viele Ideen für die Gestaltung ihres Parks

February 12, 2015 | Extertal Spiegel

Seit vielen Jahren gibt es Bestrebungen, den Bösingfelder Park „Alter Friedhof“ an der Mittelstraße attraktiver zu gestalten. Nun hat sich vor einigen Monaten eine Projektgruppe zusammengefunden, die in den vergangenen Monaten viele Ideen gesammelt und Möglichkeiten der Umsetzung diskutiert hat.
Um möglichst viele Bösingfelder in den Planungsprozess einzubeziehen, hatten die Initiatoren an einem Montagabend zu einer „Park-Party“ eingeladen. Die Gäste sollten nicht nur über ihre Gedanken und Ideen zum Park reden können, sie hatten auch die Möglichkeit, diese zu Papier zu bringen. Und von dieser Möglichkeit wurde reichlich Gebrauch gemacht, denn gut 200 Bösingfelder/innen fanden sich zur Abendstunde im Park ein. Viel mehr, als die Organisatoren erhofft hatten. So mussten denn Bratwurst und Glühwein mehrfach nachgeholt werden, um den Bedarf zu decken. Kerzen, Feuerkörbe, Strahler und Livemusik sorgten für das passende Ambiente. Da kam schnell „Partystimmung« auf. „Besonders gefreut hat uns“, so Elke Grabenhorst, Sprecherin der Projektgruppe, „dass im Publikum alle Altersgruppen quer durch die Generationen vertreten waren“. Das schlug sich auch in der Ideensammlung für die Parkgestaltung nieder. Ganz vorn in der "Hitliste" der Wünsche stehen die Beleuchtung des Parks und die Anlage neuer Wegeverbindungen, und das möglichst behindertengerecht. Weitere Wünsche/Ideen sind unter vielen anderen: Boulebahn, Bühne (aus Bruchsteinen mit flexibler Überdachung), (Abenteuer-)Spielplatz, Biergarten, Grillhütte, Klangspiele, Kreativwand, Kunstobjekte, Trimm Dich Pfad mit Sportgeräten, Multifunktionsfläche für Sport und Spiel, Kletterpark, Skaterbahn, Hundepark, Tierpark und auch ausgefallenere wie Mini-Centralpark, „Lippiland«, Spiegelkabinett, Miniaturwelt oder Haustierfriedhof. Sicherlich wird nicht alles zu verwirklichen sein, sei es aus Platz- oder Kostengründen. Was machbar ist, werden die weiteren Beratungen zeigen. Und daran sollen möglichst viele Bösingfelder/innen beteiligt werden.
Natürlich gibt es auch viele Vorschläge zur "Grüngestaltung" mit Blumen, Bäumen oder Stauden. Und ganz viele Bösingfelder/innen hoffen auf die Belebung des Parks mit den verschiedensten Kulturveranstaltungen. Die Anregungen reichen vom „Picknick mit Musik“ und Sommerjugenddisco über Sonntagsfrühstück und Lesungen bis hin zum Mittelalterlichen Weihnachtsmarkt.
Viele gute Ideen sind also zusammengekommen. Alle werden sicher nicht umgesetzt werden können. Auf jeden Fall sind diese Vorschläge Grundlage für das weitere Vorgehen in Sachen „Park mit Potenzial“. Im März beschäftigt sich eine Gruppe von Studenten der Landschaftsarchitektur von der Hochschule Osnabrück im Rahmen eines Studienprojekts mit der Parkgestaltung. Die Ergebnisse werden im Sommer vorliegen und sollen als Grundlage für die weiteren Planungen dienen. Was letztendlich aus dem Park wird, hängt ganz entscheidend von der Mitwirkung der Bösingfelder ab. Eigeninitiative von Einzelnen und Vereinen ist gefragt. Auch Sponsoren sind sehr willkommen, denn trotz viel Eigenleistung werden einige finanzielle Mittel benötigt, um die vielen schönen Ideen umzusetzen und um den Park „Alter Friedhof“ zu beleben.
Der Anfang ist gemacht. Dank Sponsorings konnte bei der Parkparty ein Reinerlös von über 700 Euro erzielt werden - eine schöne „Anschubfinanzierung“. Auch die Vereinsgemeinschaft Bösingfeld will ihren Beitrag leisten: Der Erlös des diesjährigen Maibaumfestes am 30. April und 1. Mai fließt in das Projekt Park.
Die Projektgruppe möchte schon eher aktiv werden und hat am Ostermontag ein weiteres „Parkfest“ ins Auge gefasst. Mehr dazu in der nächsten Ausgabe des Extertal-Spiegels.

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Boulebahn, Bühne und ganz viel Kultur

Starker Auftakt für Projekt „Park mit Potenzial“ / Bösingfelder haben viele Ideen für die Gestaltung ihres Parks

February 12, 2015 | Extertal Spiegel

Seit vielen Jahren gibt es Bestrebungen, den Bösingfelder Park „Alter Friedhof“ an der Mittelstraße attraktiver zu gestalten. Nun hat sich vor einigen Monaten eine Projektgruppe zusammengefunden, die in den vergangenen Monaten viele Ideen gesammelt und Möglichkeiten der Umsetzung diskutiert hat.
Um möglichst viele Bösingfelder in den Planungsprozess einzubeziehen, hatten die Initiatoren an einem Montagabend zu einer „Park-Party“ eingeladen. Die Gäste sollten nicht nur über ihre Gedanken und Ideen zum Park reden können, sie hatten auch die Möglichkeit, diese zu Papier zu bringen. Und von dieser Möglichkeit wurde reichlich Gebrauch gemacht, denn gut 200 Bösingfelder/innen fanden sich zur Abendstunde im Park ein. Viel mehr, als die Organisatoren erhofft hatten. So mussten denn Bratwurst und Glühwein mehrfach nachgeholt werden, um den Bedarf zu decken. Kerzen, Feuerkörbe, Strahler und Livemusik sorgten für das passende Ambiente. Da kam schnell „Partystimmung« auf. „Besonders gefreut hat uns“, so Elke Grabenhorst, Sprecherin der Projektgruppe, „dass im Publikum alle Altersgruppen quer durch die Generationen vertreten waren“. Das schlug sich auch in der Ideensammlung für die Parkgestaltung nieder. Ganz vorn in der "Hitliste" der Wünsche stehen die Beleuchtung des Parks und die Anlage neuer Wegeverbindungen, und das möglichst behindertengerecht. Weitere Wünsche/Ideen sind unter vielen anderen: Boulebahn, Bühne (aus Bruchsteinen mit flexibler Überdachung), (Abenteuer-)Spielplatz, Biergarten, Grillhütte, Klangspiele, Kreativwand, Kunstobjekte, Trimm Dich Pfad mit Sportgeräten, Multifunktionsfläche für Sport und Spiel, Kletterpark, Skaterbahn, Hundepark, Tierpark und auch ausgefallenere wie Mini-Centralpark, „Lippiland«, Spiegelkabinett, Miniaturwelt oder Haustierfriedhof. Sicherlich wird nicht alles zu verwirklichen sein, sei es aus Platz- oder Kostengründen. Was machbar ist, werden die weiteren Beratungen zeigen. Und daran sollen möglichst viele Bösingfelder/innen beteiligt werden.
Natürlich gibt es auch viele Vorschläge zur "Grüngestaltung" mit Blumen, Bäumen oder Stauden. Und ganz viele Bösingfelder/innen hoffen auf die Belebung des Parks mit den verschiedensten Kulturveranstaltungen. Die Anregungen reichen vom „Picknick mit Musik“ und Sommerjugenddisco über Sonntagsfrühstück und Lesungen bis hin zum Mittelalterlichen Weihnachtsmarkt.
Viele gute Ideen sind also zusammengekommen. Alle werden sicher nicht umgesetzt werden können. Auf jeden Fall sind diese Vorschläge Grundlage für das weitere Vorgehen in Sachen „Park mit Potenzial“. Im März beschäftigt sich eine Gruppe von Studenten der Landschaftsarchitektur von der Hochschule Osnabrück im Rahmen eines Studienprojekts mit der Parkgestaltung. Die Ergebnisse werden im Sommer vorliegen und sollen als Grundlage für die weiteren Planungen dienen. Was letztendlich aus dem Park wird, hängt ganz entscheidend von der Mitwirkung der Bösingfelder ab. Eigeninitiative von Einzelnen und Vereinen ist gefragt. Auch Sponsoren sind sehr willkommen, denn trotz viel Eigenleistung werden einige finanzielle Mittel benötigt, um die vielen schönen Ideen umzusetzen und um den Park „Alter Friedhof“ zu beleben.
Der Anfang ist gemacht. Dank Sponsorings konnte bei der Parkparty ein Reinerlös von über 700 Euro erzielt werden - eine schöne „Anschubfinanzierung“. Auch die Vereinsgemeinschaft Bösingfeld will ihren Beitrag leisten: Der Erlös des diesjährigen Maibaumfestes am 30. April und 1. Mai fließt in das Projekt Park.
Die Projektgruppe möchte schon eher aktiv werden und hat am Ostermontag ein weiteres „Parkfest“ ins Auge gefasst. Mehr dazu in der nächsten Ausgabe des Extertal-Spiegels.

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Neue Projektgruppe konstituiert sich

August 14, 2014 | Extertal Spiegel

Seit Jahrzehnten gibt es immer wieder Anläufe, den Bösingfelder Park "Alter Friedhof" an der  Mittelstraße attraktiver zu gestalten. Die scheiterten aber auch immer wieder an den Kosten oder am fehlenden ehrenamtlichen Engagement. Nun gibt es einige Bösingfelder Bürger/innen, die "ihren" Park verschönern möchten. Welche Möglichkeiten dazu bestehen, soll in einer ersten Zusammenkunft am Dienstag, 12. August um 19 Uhr im Rathaus/Bürgersaal erörtert werden. Zu dieser Sitzung sind alle interessierten Bösingfelder/innen herzlich eingeladen. Ziel ist die Gründung einer Projektgruppe "Park alter Friedhof".  Gestaltungsideen gibt es schon einige, weitere sind willkommen. Die Initiatoren der Projektgruppe sind sich einig, dass der Park viel Potential hat.Bis 1926 diente das rund 1400 Quadratmeter große Gelände als Bösingfelder Friedhof. Nach  der Entwidmung wurde es zum Park umfunktioniert und wird bis heute so genutzt. Der Friedhof an der Mittelstraße wurde 1847 gegründet, weil der alte Kirchhof als einziger Friedhof Bösingfelds zu eng geworden war.Der amtierende Pfarrer musste zwei Scheffelsaat des von ihm bewirtschafteten Landes abgegeben und erhielt sieben Taler als Entschädigung. Die Gemeinde investierte 360 Taler in die Gestaltung. Ein Kreuzweg wurde angelegt. In dessen Mitte wurde am 2. Mai 1866 eine Linde gepflanzt, die noch heute als mächtiger Baum den Park  beschirmt.1932 stiftete der Geheime Hofrat, Verlagsbuchhändler und Handelsrichter a.D. Friedrich Adolf Langeworth aus Berlin 2000 Reichsmark mit der Bestimmung, auf dem Gelände des alten Friedhofes an der Mittelstraße einen Park anzulegen, in dem für ihn eine Ruhestätte errichtet werden solle. Nach den Plänen eines Bückeburger Gartenarchitekten ließ die Kirchengemeinde diesen Park erschaffen mit der heute noch weitestgehend bestehenden Wegeführung und Bepflanzung sowie einer nicht mehr erhaltenen Trockenmauer und Toren zur Mittelstraße hin.In der Grabanlage Langeworth wurde die Urne des Stifters sowie die seines Sohnes Konrad Langeworth beigesetzt. Die Frau des Stifters verzog aber nach dem Krieg nach Süddeutschland und ließ im Jahr 1947 beide Urnen sowie die Inschriftentafel nach dorthin überführen. Seitdem steht der Grabstein ohne einen Hinweis auf seine ursprüngliche Bedeutung verloren mitten im Park. Der alte Friedhof an der Mittelstraße wurde 1919 aufgegeben. Die letzten Gräber verschwanden 1958. Der namenlose Grabstein aber steht bis heute und zeugt von der großen Liebe eines Berliner Richters zu seiner Heimat Bösingfeld.